
Alles ändert sich jedoch, als er zuerst eine Sternschnuppe über den Himmel jagen sieht, die direkt im Garten vor dem Haus landet und er kurz danach einen kleinen Jungen schreiend an seinen Hosenträgern im Apfelbaum hängen sieht. Mika, der kleine Junge im Apfelbaum, kommt vom Planten Eloj. Einem Planeten, der einige Ähnlichkeiten mit der Erde hat. Und doch hat Mika komische Angewohnheiten und Ansichten. So verbeugt er sich beispielsweise immer, wenn Joakim eine gute Frage stellt. Nie aber wenn er antwortet, denn »eine Antwort ist immer ein Stück des Weges, der hinter dir liegt. Nur eine Frage kann uns weiterführen«.
Aber abgesehen von den unterschiedlichen Angewohnheiten der Beiden entdecken sie bald, dass es die gleichen Fragen sind, die sie bewegen und so entdecken Beide, dass vieles, was wir für alltäglich nehmen in sich selbst schon ein kleines Wunder ist.
Gelesen habe ich dieses Buch am vorletzten Sonntagvormittag in der Badewanne. Es liest sich sehr zügig und mit seinen knapp hundert Seiten ist man relativ schnell durch. Mir hat es persönlich gut gefallen, denn die Welt der Kinder und ihre Sichtweise ist schon immer eine Welt gewesen, die mich fasziniert. Nicht als Ersatz zur Welt der Erwachsenen (denn dort fühle ich mich wohl und würde nicht wieder ein Kind sein wollen), sondern als Anregung flexibel zu sein. In einer Kurzgeschichte habe ich das mal so umschrieben: „Manchmal öffnet uns die Blauäugigkeit Türen, die wir schon längst zuvor verschlossen geglaubt haben.“
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